Vorbereitung ist alles

Sicher in den Bergen wandern

Vor einer Tour in den Bergen sollten Wanderer ihre Kondition realistisch einschätzen - und Länge und Schwierigkeit der Route entsprechend auswählen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn
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Vor einer Tour in den Bergen sollten Wanderer ihre Kondition realistisch einschätzen - und Länge und Schwierigkeit der Route entsprechend auswählen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Wer eine Wanderung in den Bergen plant, sollte auf das Wetter, den Weg und seine Kondition achten. Doch es braucht noch mehr, damit die Tour Spaß macht und jeder sie gut übersteht.

Planegg (dpa/tmn) - Das Wetter in den Bergen kann schnell umschlagen. Bevor Wanderer zu einer Tour aufbrechen, sollten sie deshalb die aktuelle Wettervorhersage für die Region genau prüfen, rät der Deutsche Skiverband (DSV).

Auch während der Tour sollten sie den Himmel immer beobachten und die Wanderung gegebenenfalls abbrechen. Denn bilden sich zum Beispiel vormittags dicke Quellwolken, könnte ein Gewitter aufziehen.

Kondition nicht überschätzen

Vor dem Start sollte man die Länge, die Schwierigkeit und die Beschaffenheit der Wege in Erfahrung bringen. Die Strecke sollte zur eigenen Kondition passen. Nicht wenige Unfälle passieren laut dem DSV aufgrund von Selbstüberschätzung.

Ist eine Gruppe unterwegs, muss sich der Planer der Tour am Können des schwächsten Mitgliedes orientieren - und die Route entsprechend anpassen. Im Zweifel besser eine Strecke wählen, die die Gruppe oder einzelne Mitglieder abkürzen können.

Auch im Sommer warme Kleidung einpacken

Die richtige Ausrüstung ist ebenso entscheidend: Auf hochalpinen Wanderungen sind laut DSV hohe Bergschuhe eine Pflicht. Da es auch im Sommer plötzlich kalt werden kann, sollten Wanderer warme Kleidung einpacken - etwa Mütze, Handschuhe und eine wasserdichte Jacke.

Zwar ist jedes Kilogramm mehr eine zusätzliche Belastung. Dennoch gehören Sonnencreme, Sonnenbrille, ein Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Proviant und Flüssigkeit in den Rucksack. Dazu kommen eine Karte oder ein GPS-Gerät, ein Mobiltelefon und eine Taschen- oder Stirnlampe, empfehlen die Experten des DSV.

© dpa-infocom, dpa:200617-99-458322/2

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