Verzicht

Welcher Nikotinersatz beim Abschied vom Rauchen hilft

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Nikotinkaugummis können Gelegenheitsrauchern übergangsweise dabei helfen, sich das Rauchen abzugewöhnen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Dank Nikotinpflaster oder -kaugummi mit dem Rauchen aufhören? Diese Mittel wirken, wenn sie richtig eingesetzt werden - allerdings nur übergangsweise. Damit der gute Vorsatz gelingt, ist mehr nötig.

Berlin (dpa/tmn) - Wer sich das Rauchen mit Nikotinersatzmitteln abgewöhnen möchte, kann zwischen mehreren Varianten wählen. Ob ein Pflaster oder ein Kaugummi mit Nikotin die bessere Entscheidung ist, hängt vom Rauchverhalten ab, erklärt Apotheker Thomas Benkert in der "Neuen Apotheken Illustrierten" (Ausgabe 15. Dezember 2019).

Für Menschen, die regelmäßig über den ganzen Tag verteilt rauchen, sind Nikotinpflaster geeignet. Gelegenheitsraucher greifen dagegen besser zu Kaugummis.

Die Ersatzprodukte verringern die körperlichen Entzugserscheinungen wie Unruhe oder Reizbarkeit. Diese verleiten Aufhörwillige oft dazu, sich doch wieder eine Zigarette anzuzünden. Gedacht sind diese Produkte laut Benkert aber nur für eine Übergangszeit.

Um sich langfristig von der Zigarette zu verabschieden, müsse man seine innere Einstellung ändern. Dazu gehört zum Beispiel, neue Rituale für Situationen zu finden, in denen man zuvor zur Zigarette gegriffen hat.

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