Das sollten Sie wissen

20 Euro auf der Straße gefunden? Vorsicht! Darum sollten Sie es nicht aufheben

Wer Geld auf der Straße findet, sollte es am besten zum nächsten Fundbüro bringen.
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Wer Geld auf der Straße findet, sollte es am besten zum nächsten Fundbüro bringen.

Sie sind auf der Straße unterwegs, schauen plötzlich nach unten - und entdecken einen Geldschein. Doch Vorsicht, Sie könnten sich angreifbar machen.

Sicherlich ist es Ihnen auch schon passiert: Sie waren in der U-Bahn oder auf der Straße unterwegs und finden plötzlich auf dem Bahnsteig oder auf dem Weg einen Geldschein. Die meisten freuen sich, überlegen nicht lange - und stecken ihn ein. Doch ist das erlaubt?

20 Euro auf der Straße gefunden? Warum Sie sie besser nicht behalten sollten

Was viele nicht wissen: Wer so vorgeht, macht sich schuldig. Schließlich ist es nicht erlaubt, Geldscheine einfach mitzunehmen. Das Interessante daran: Für Münzen gilt dies allerdings nicht. Wenn Sie ein 2-Euro-Stück auf der Straße entdecken, dürfen Sie es ohne Probleme behalten.

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Handelt es sich allerdings zum Beispiel um einen 20-Euro-Schein, dann nicht. So steht es im Gesetz. Doch warum genau diese "magische Grenze"?

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Geldschein auf der Straße: Finderlohn zahlt sich aus

Der Grund dafür: Geldscheine über zehn Euro müssen Finder im Fundbüro abgeben. Wenn sich innerhalb eines halben Jahres kein Besitzer meldet, geht das Geld zurück an den Finder. Doch bekomme ich etwas, wenn der Besitzer noch auftauchen sollte?

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Es gibt eine gute Nachricht: Auch wenn sich tatsächlich ein Besitzer melden sollte, haben Sie zumindest Anspruch auf Finderlohn. Wie Focus Online berichtet, sind es bei 500 Euro zum Beispiel bereits fünf Prozent. Außerdem stehen Ihnen als Finder darüber hinaus noch drei Prozent der Summe zu. Eine Geldbörse beim Fundbüro abzugeben lohnt sich also auf jeden Fall!

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jp

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