Neue CD: Pablo Held: Elders

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Pablo Held: Elders

Pablo Held: Elders (Pirouet). Der Pianist Pablo Held gehört zu den produktivsten jungen Jazzmusikern. Fast im Jahresrhythmus legt er ein neues Album vor.

Auf „Elders“ überrascht er wieder – mehrfach. Zum einen mit der delikaten Instrumentierung. Der Musiker aus dem Ruhrgebiet erweitert sein Trio mit der großartigen Rhythmusgruppe Robert Lanfermann (Bass) und Jonas Burgwinkel (Drums) um den Saxophonisten Jason Seizer, den Altflötisten Domenic Landolf und den Gitarristen Ronny Graupe. Das ergibt einen kammermusikalischen, transparenten Ensembleklang zum Beispiel im Eröffnungsstück „Morning Hour“, wo die Bläser und der Gitarrist unisono spielen und wie eine Unplugged-Version des Mahavishnu Orchestra klingen. Oder von Weather Report. Held spielt vier Kompositionen seines Vaters, schließlich ist die Platte schon im Titel eine Hommage an die Eltern. „Hunters“ im behenden Latin-Groove gemahnt an Return To Forever.

Held knüpft an die hochkreative Phase des Jazz zwischen Neoromantik und Fusion in den frühen 1970er Jahren an, und öffnet neue Zugänge zu Spielweisen, die man schon für erledigt hielt. Höhepunkt ist eine mehr als neunminütige Version von „Nana“, einer Komposition Manuel de Fallas, die zum Ausgangspunkt kraftvoller Improvisationen wird. - Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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