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Markus Lanz (ZDF): Spannende Talks in Coronavirus-Zeiten – Debatten, Eklats, Streitgespräche

Moderator Markus Lanz steht am 05.04.2014 in der ZDF-Sendung „Wetten, dass..? in der Baden-Arena in Offenburg (Baden-Württemberg).
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Mille grazie: Die Zeit von Markus Lanz als „Wetten, dass..?“-Moderator gleicht einem Intermezzo. Mit seiner ZDF-Talkshow ist der Hamburger dafür umso erfolgeicher.

Die ZDF-Talkshow von Moderator Markus Lanz sorgt vor allem in Coronavirus-Zeiten für beste Unterhaltung. Debatten und Streitigkeiten sind hier vorprogrammiert.

Hamburg*-Altona – Markus Lanz* ist mit seiner gleichnamigen ZDF*-Talkshow seit 2008 auf Sendung. Doch erst seit 2020 muss der populäre Moderator ohne sein gewohntes Studio-Publikum auskommen. Der Grund hierfür: Coronavirus-Sars-CoV-2*. Dieses ist seit März 2020 immer wiederkehrendes Gesprächsthema im Hamburger* TV-Studio und bietet reichlich Anlass für Diskussionen und Debatten*.

Markus Lanz (ZDF): Talkshow wird von Coronavirus dominiert

Ob Politiker, Virologen oder die hiesige Prominenz – sie alle vertreten spezielle Standpunkte hinsichtlich eines angemessenen Umgangs mit der globalen Pandemie. Welche Coronavirus-Maßnahmen müssen getroffen werden? Welche erweisen sich als falsch? Wie kann die Wirtschaft trotz massiver Einschränkungen am Leben gehalten werden? Nur einige Fragen, über die ZDF-Moderator Markus Lanz mit seinen Gästen redet*.

Ausführungen verkommen oftmals zu Monologen, Dialoge entwickeln sich zu Streitgesprächen*, bei denen der Hamburger Talkmaster nicht selten als Mediator fungieren muss. Davon lebt die Talkshow und davon lebt auch die Hamburger Runde an sich, die sich aus „Neulingen“ und wiederkehrendem Personal à la SPD-Politiker Karl Lauterbach*, Star-Koch Tim Mälzer* oder Virologe Hendrik Streeck zusammensetzt.

Sendungen von „Markus Lanz (ZDF) im Überblick: Virologe Streeck hält Lockdown für alternativlos, Bayern-Söder (CSU) hätte früher gehandelt

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Donnerstag, 12. November 2020*: Bayern-Söder bei Markus Lanz (ZDF): Lockdown viel zu spät – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht in der ZDF-Talkshow von Moderator Markus Lanz über den „Lockdown light“. Der CSU-Politiker lässt verlauten, dass er diesen bereits zwei Wochen früher durchgeführt hätte, um den zuletzt steigenden Infektionszahlen drastisch entgegenzuwirken. Darüber hinaus kritisiert der gebürtige Nürnberg US-Präsident Donald Trump und ist sich sicher, dass dieser sein Amt nicht ohne Proteste an den neu gewählten US-Präsidenten Joe Biden übergeben wird.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Mittwoch, 11. November 2020*: Ex-Vizekanzler bei Markus Lanz (ZDF): Corona-Risikogruppen sind Unsinn – SPD-Politiker Franz Müntefering spricht mit ZDF-Moderator Markus Lanz über den Umgang mit Senioren in der Coronavirus-Krise. Für den Ex-Vizekanzler steht fest, dass „Risikogruppen Unsinn“ sind. Der 80-Jährige hält nichts von einer entsprechenden Kategorisierung oder Pauschalisierung und fordert dazu auf, zu differenzieren. Ihm zufolge müsse zwischen pflegebedürftigen Menschen höheren Alters oder Menschen, die nicht beeinträchtigt sind, unterschieden werden.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Dienstag, 10. November 2020*: Virologe Streeck bei Markus Lanz (ZDF): Lockdown alternativlos – ZDF-Moderator Markus Lanz spricht mit Virologe Hendrik Streeck über einen möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus. Der Mediziner sei „vorsichtig optimistisch“, gibt jedoch auch zu Bedenken, dass noch nicht genügend Daten vorliegen würden. Es müsse noch die Auswertung eines Placebos, das an Probanden getestet wurden, und damit verbundene Symptome abgewartet werden. Zudem ist Streeck davon überzeugt, dass der derzeitige „Lockdown light“ alternativlos ist.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Donnerstag, 5. November 2020*: Olaf Scholz (SPD) bei Markus Lanz (ZDF): Trump nutzt USA-Spaltung aus – ZDF-Moderator Markus Lanz diskutiert mit SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz über die Wahl in der Vereinigten Staaten und US-Präsident Donald Trump. Für den Sozialdemokraten steht fest, dass Trump sich die Spaltung des Landes zu Nutzen gemacht hat, um letztendlich möglich viele Wählerstimmen zu akquirieren.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Mittwoch, 4. November 2020*: Donald-Trump-Fan schockt – „Demokratie ist Sieger“ – ZDF-Moderator Markus Lanz spricht in seiner Hamburger Runde mit Ex-Bundespräsident Christian Wulff über die spezielle Rhetorik von US-Präsident Donald Trump. Dieser würde mit seinen Tweets vom Kern der Sache ablenken und letztendlich das Narrativ der Berichterstattung über ihn diktieren. Darüber hinaus schockt Republikaner George Weinberg mit seinen Aussagen zur US-Präsidentschaftswahl

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Dienstag, 3. November 2020*: USA-Experte bei Markus Lanz (ZDF): Donald Trump gefährdet Demokratie – SPD-Politiker Ralf Stegner spricht in der Hamburger Runde von ZDF-Moderator Markus Lanz über die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten und US-Präsident Donald Trump. An dem aktuellen Amtsinhaber lässt der Sozialdemokrat kein gutes Haar. Für Stegner steht fest, dass Trump die Demokratie in den Staaten gefährdet und mit seinen populistischen Aussagen potenzielle Wähler in seinen Bann ziehen kann.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Donnerstag, 29, Oktober 2020*: Tschentscher (SPD) in Erklärungsnot – Gastro muss leiden – Hamburgs Erster Bürgermeister, SPD-Politiker Peter Tschentscher, muss sich in der ZDF-Talkshow vom Moderator Markus Lanz für die neuen Coronavirus-Verordnungen rechtfertigen. Im Kern geht es darum, dass die Gastronomen sich benachteiligt fühlen, da Friseure weiterhin ihrer Arbeit nachgehen dürfen, Restaurants aber vorerst geschlossen werden. Für Tschentscher sei dies jedoch zwingend notwendig, um den hohen Infektionszahlen entgegenzuwirken.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Mittwoch, 28. Oktober 2020*: SPD-Gesundheits-Guru fordert Wohnungs-Kontrollen – Gesundheitsökonom Karl Lauterbach plädiert in der Hamburger Runde von ZDF-Moderator Markus Lanz für Polizeikontrollen in Privathaushalten. Damit soll laut dem SPD-Politiker überprüft werden, ob sich Menschen entgegen der aktuellen Coronavirus-Sars-CoV-2-Regeln verhalten und sich trotz offizieller Regularien zu Privat-Feiern treffen. Dies führt zu einer Diskussion zwischen Lauterbach und Lanz, die keinen gemeinsamen Konsens erreichen.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Dienstag, 27. Oktober 2020*: Terz um Merz (CDU) – Verschwörung gegen Politiker? – Auch wenn nicht physisch präsent, steht CDU-Politiker Friedrich Merz im Fokus der Hamburger Runde von Talkmaster Markus Lanz. Konkret wird über die Aussagen des 64-Jährigen debattiert, der in der Verschiebung des CDU-Parteitages einen Affront gegen seine Person sieht. Das will Tobias Hans, Parteikollege und Ministerpräsident des Saarlandes nicht wahrhaben. Er argumentiert mit der Unverantworlichkeit, eine Großveranstaltung in Coronavirus-Sars-CoV-2-Zeiten stattfinden zu lassen.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Donnerstag, 22. Oktober 2020*: Streitgespräch mit Donald Trump-Fan eskaliert – Markus Lanz kann seinen Ohren nicht trauen. Dem ZDF-Moderator sitzt der Republikaner und bekennender Donald Trump-Fan Ralph Freund gegenüber. Mit diesem liefert sich der Hamburger Talkmaster ein hitziges Streitgespräch, die unterschiedlichen Standpunkte wollen schließlich standesgemäß ausdiskutiert werden. Auf einen gemeinsamen Nenner kommen die beiden Männer nicht.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Mittwoch, 21. Oktober 2020*: Vox-Investor Frank Thelen drischt auf Deutsche Bahn ein – Der Unternehmer Frank Thelen präsentiert in der Hamburger Runde von ZDF-Moderator Markus Lanz konkrete Zukunftsvisionen. Der „Höhle der Löwen“-Star (Vox) sieht Online-Versandhändler nicht als den großen Feind und sorgt sich um den Einzelhandel. Zudem spricht der 45-Jährige über neuartige Transportmittel der Marke Hyperloop. Im Zuge dessen kritisiert Thelen die Deutsche Bahn und nennt sie indirekt veraltet.

„Markus Lanz“ (ZDF) vom Dienstag, 20. Oktober 2020*: Star-Koch Tim Mälzer pfeift auf Corona-Sperrstunde – Der Hamburger Gastronom Tim Mälzer verteidigt seine Zunft in der Hamburger Runde von Moderator Markus Lanz. Im Rahmen der ZDF-Talkshow hält Mälzer ein leidenschaftliches Plädoyer für seine Berufsgenossen und hinterfragt die derzeitige Coronavirus-Sperrstunde. Würde diese nur um eine Stunde nach hinten verlagert werden, könnten zahlreiche Restaurantbetreiber finanzielle Einbußen teilweise abfedern.

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