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Spaniens Wunder: Als Cartagena sein römisches Theater fand

Ein römisches Theater in Spanien (Cartagena), ganz klein sind Touristen vor einer ruinösen Kirche zu sehen.
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Erst 1990 fand Cartagena sein römisches Theater - und eine neue Identität.

Vor 30 Jahren war der Fund des römischen Theaters in Cartagena eine Sensation, die aus einer spanischen Stadt in der Krise einen "Hafen der Kulturen" machte und zum Tourismus-Boom führte.

1988 in Cartagena. Zunächst lag da auf einer Baustelle in einem öden Viertel nur eine römische Inschrift. Nichts so Besonderes in dieser uralten Stadt im Südosten von Spanien*. Doch zwei Jahre später folgte das Wunder: Archäologen entdeckten 1990 ein ganzes - gut erhaltenes - römisches Theater*, wie costanachrichten.com* berichtet. Cartagena grub und schaufelte sich aus der Krise und wurde zum heutigen „Hafen der Kulturen“, die ein frohes Fest der „Karthager und Römer" feiert.

Cartagena wurde vor 2.250 Jahren von den Karthagern auf einer einstigen iberischen Siedlung gegründet, jedoch bald von den Römern erobert und in "Neu-Karthago" umgetauft. Augustus, der erste Kaiser des Reiches, gab das römische Theater in Cartagena in Auftrag. In den Jahren 5 bis 1 vor Christus wurde es gebaut und fasste 7.000 Zuschauer. Nach dem Fall des Reiches geriet das Theater jedoch in Vergessenheit - bis 1990. *costanachrichten.com ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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