Sicherheitslandung eines Ferienfliegers

Ryanair-Maschine landet unplanmäßig in Frankfurt-Hahn - 33 Passagiere in Klinik

+
Die Maschine auf dem Weg von Dublin nach Kroatien musste auf dem Flughafen Hahn zwischenlanden.

Der Pilot einer Ryanair-Maschine entscheidet sich für eine Sicherheitslandung in Frankfurt-Hahn. Einige Passagiere kommen anschließend verletzt ins Krankenhaus. Was passierte genau in der Luft?

Update 07.08.Alarm am Frankfurter Flughafen! Boarding gestoppt - aus diesem Grund, wie extratipp.com* berichtet.

Update vom 14. Juli, 13.40 Uhr

Nach der Sicherheitslandung eines Flugzeugs auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn haben die Passagiere ihre Reise in Richtung Kroatien fortsetzen können. 

Eine Ersatzmaschine sei um kurz vor 11 Uhr gestartet, teilte der Flughafen am Samstag mit. 

News vom 14. Juli, 09.48 Uhr

Frankfurt-Hahn - Nach der Sicherheitslandung eines Ferienfliegers auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn sind 33 Passagiere ins Krankenhaus gebracht worden. „Die Fluggäste klagten über Kopf- und Ohrenschmerzen und litten an Übelkeit“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am frühen Samstagmorgen. 

Vermutlich sei es an Bord der mit 189 Menschen besetzten Ryanair-Maschine zu einem Druckabfall gekommen.

Lesen sie dazu auch: Zu wenig Geld im Billigflieger - Piloten von Ryanair wollen streiken

Das Flugzeug war am Freitagabend auf dem Flug von Dublin zum kroatischen Küstenort Zadar, als der Kapitän um die Erlaubnis zur Landung in Hahn bat. 

Keine Stellungnahme von Ryanair

Sanitäter und Notärzte kümmerten sich um die Fluggäste. Krankenwagen fuhren die Verletzten in die Klinik. Die unversehrten Passagiere verbrachten die Nacht am Flughafen. „Eine Ersatzmaschine fliegt die Leute vermutlich am Samstag an ihren Zielort“, sagte der Polizeisprecher weiter.

Vielleicht interessiert Sie auch das: Airline bietet Frau lachhaften Ersatz für gestrichenen Flug an

Was genau an Bord passierte, stand zunächst nicht fest. „Das müssen jetzt die Fachleute klären, das kann aber eine Zeit dauern“, betonte der Sprecher. 

Bei Ryanair und am Flughafen Frankfurt-Hahn war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

dpa

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Reaktionsnetzwerkes.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare