Beben auf den Philippinen

Indonesischer Vulkan Anak Krakatau stark geschrumpft

Marinesoldaten beobachten eine Rauchwolke über dem Vulkan Anak Krakatau. Foto: Fauzy Chaniago/AP
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Marinesoldaten beobachten eine Rauchwolke über dem Vulkan Anak Krakatau. Foto: Fauzy Chaniago/AP
Ein Mann sieht in Carita, Indonesien, auf sein Handy. Im Hintergrund der Vulkan Anak Krakatau. Foto: Achmad Ibrahim/AP
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Ein Mann sieht in Carita, Indonesien, auf sein Handy. Im Hintergrund der Vulkan Anak Krakatau. Foto: Achmad Ibrahim/AP
Schon im September schickte Raumfahrer Alexander Gerst dieses Bild des rauchenden Krakatau aus dem Weltall hinunter zur Erde. Foto: Alexander Gerst/ESA
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Schon im September schickte Raumfahrer Alexander Gerst dieses Bild des rauchenden Krakatau aus dem Weltall hinunter zur Erde. Foto: Alexander Gerst/ESA
Eine riesige Aschenwolke steht am Tag vor Heiligabend über dem Krater des Vulkans Anak Krakatau in der Sunda-Meerenge. Foto: Nurul Hidayat/Bisnis Indonesia/AP
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Eine riesige Aschenwolke steht am Tag vor Heiligabend über dem Krater des Vulkans Anak Krakatau in der Sunda-Meerenge. Foto: Nurul Hidayat/Bisnis Indonesia/AP
Luftaufnahme des ausbrechenden Vulkans Anak Krakatau in der Sunda-Meerenge. Oben ist auch ein Blitz zu erkennen. Die Eruption samt Unterwasser-Erdrutsch löste einen verheerenden Tsunami an den Küsten der umliegenden Sunda-Meerenge aus. Foto: Nurul Hidayat/Bisnis Indonesia/AP
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Luftaufnahme des ausbrechenden Vulkans Anak Krakatau in der Sunda-Meerenge. Oben ist auch ein Blitz zu erkennen. Die Eruption samt Unterwasser-Erdrutsch löste einen verheerenden Tsunami an den Küsten der umliegenden Sunda-Meerenge aus. Foto: Nurul Hidayat/Bisnis Indonesia/AP

Wieder rummst es auf dem Pazifischen Feuerring. Ein Erdbeben sucht die Philippinen heim. Und am indonesischen Vulkan Anak Krakatau werden die immensen Folgen des jüngsten Ausbruchs deutlich.

Manila/Jakarta (dpa) – Ein Erdbeben der Stärke 7,2 hat den Süden der Philippinen erschüttert. Eine vorübergehende Tsunami-Warnung wurde am Samstag nach wenigen Stunden wieder aufgehoben.

Laut dem Institut für Vulkanologie und Seismologie der Philippinen (Phivolcs) wurden nach dem Erdbeben lediglich Wellen in einer Höhe von bis zu 80 Zentimetern über den Gezeiten gemeldet. Darüber hinaus habe es in der tieferen See einige Unruhe gegeben. Das Epizentrum des Bebens lag 162 Kilometer südöstlich vor der Küste der Stadt Governor Generoso auf der Insel Mindanao.

Die zunächst ausgelöste Tsunami-Warnung hatte vor gefährlichen Wellen im Umkreis von 300 Kilometern vom Epizentrum des Erdbebens gewarnt. Die Warnung hatte zehn Provinzen und eine Stadt in der südlichen Region von Mindanao betroffen.

Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, auf dem sich rund 90 Prozent der Erdbeben weltweit ereignen. Zu dieser Region gehört auch der benachbarte Inselstaat Indonesien, wo der Vulkan Anak Krakatau kurz vor Weihnachten ausbrach und einen Tsunami mit mehr als 420 Todesopfern auslöste.

Für den Vulkan selbst hatte die jüngste Aktivität ebenfalls enorme Folgen: Der Anak Krakatau habe zwei Drittel seiner sichtbaren Höhe und bis zu drei Viertel seines Volumens verloren, erklärten indonesische Vulkanologen am Samstag. Der Vulkan erhebe sich nur noch 110 Meter über den Meeresspiegel, etwa 228 Meter weniger als zuvor.

Auf den Philippinen liegt das letzte starke Erdbeben nur fünf Jahre zurück: Im Oktober 2013 tötete ein Beben der Stärke 7,1 mehr als 220 Menschen. Im Juli 1990 kamen bei einem Beben der Stärke 7,8 auf der nördlichen Insel Luzon mehr als 2400 Menschen ums Leben. Das war eines der schwersten Beben, die das Land jemals getroffen haben.

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