Großeinsatz in München

Mitten in München: Kleintransporter rast in Menschen - Rocker attackieren Opfer mit Messer  - Polizei fahndet

Großeinsatz in München: Auto rast in eine Menschengruppe - es gibt Verletzte.
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Großeinsatz in München: Kleintransporter rast in eine Menschengruppe - es gibt Verletzte. Die Polizei ermittelt im Rocker-Milieu.

Ein Mercedes Vito raste mitten in München in eine Personengruppe. Es handelte sich dabei um einen gezielten Angriff - die Spur führt in eine bestimmte Richtung.

  • Ein Kleintransporter ist in München am Mittwochnachmittag (10. Juni) gegen 16 Uhr in eine Menschengruppe gefahren - es gab Verletzte.
  • Es soll sich nach Angaben der Polizei um einen gezielten Angriff gehandelt haben.
  • Die Täter flüchteten in einem Mercedes Vito und zwei weiteren Fahrzeugen. Es gab bereits Festnahmen.

Update vom 11. Juni, 16.18 Uhr: Noch immer sind nicht alle Hintergründe zu der Tat am Mittwoch (10. Juni), bei der ein Kleintransporter in mehrere Menschen fuhr, klar. Fest steht jedoch, dass die Spuren ins Rocker-Milieu führen - auch die Münchner Polizei bestätigte dies am Donnerstagmittag (siehe unten), Wie tz.de* berichtet, wird sogar vermutete, dass Rocker-Bosse einen Mordbefehl gegeben haben sollen.

München: Kleintransporter rast in Menschengruppe - Rocker attackieren Opfer mit Messer  - Polizei fahndet 

Update vom 11. Juni, 11.46 Uhr: Die Polizei München äußert sich nun zu den genauen Vorgängen, die sich am Mittwoch (10. Juni) ereignet haben. Offenbar waren die drei Opfer, die von dem Kleintransporter erfasst wurden, bereits vor der Attacke von mehreren Personen auf dem Gehweg abgepasst und „körperlich angegangen“ worden. Insbesondere war ein 45-Jähriger aus dem Landkreis München angegriffen worden. 

Nachdem die Personen zu Boden gegangen waren, entfernten sich die Angreifer. Gleichzeitig näherte sich der Kleintransporter, der auf die Personen zufuhr. Es kam zu „weiteren tätlichen Auseinandersetzungen durch Insassen des Kleintransporters, sowie Personen, die bereits zuvor gegen die drei Geschädigten vorgegangen sind“, so die Polizei.

Die Polizei bestätigte, dass alle Personen „gemeinsame Bezüge in das sogenannte Rockermilieu“ haben. Aktuell wird nach weiteren Zeugen gesucht: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können oder zur Tatzeit Videoaufnahmen am Tatort gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 

München: Kleintransporter rast in Menschengruppe - Rocker attackieren Opfer mit Messer  - Polizei fahndet 

Update vom 11. Juni, 9.45 Uhr: Langsam kommen nach der Attacke in München am Mittwochabend (10. Juni) weitere Details ans Licht. Laut Aussagen von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ging es um eine brutale Auseinandersetzung zweier „polizeibekannter Rockergruppen“ (siehe unten). Drei Personen seien bereits festgenommen worden, hieß es am frühen Donnerstagmorgen.

Wie die Bild nun berichtet, sollen ersten von der Polizei noch unbestätigten Angaben zufolge Rocker der Hells Angels für den Angriff verantwortlich sein. Der Streit habe offenbar schon über längere Zeit angedauert - vorab sei es zu einer Messer-Attacke in einem Club sowie zu einer brutalen Prügelei in einem Fast-Food-Restaurant gekommen.

Wie das Blatt weiter berichtet, sollen mittlerweile sechs mutmaßliche Täter festgenommen worden sein. Diese Angaben wurden von der Polizei München noch nicht offiziell bestätigt. Nach Informationen der Bild (Artikel hinter Bezahlschranke) soll es sich bei einem der verletzten Opfer des gestrigen Angriffs außerdem um Erdinc D. handeln - er soll bereits bei der Messer-Attacke in einem Club im Jahr 2015 niedergestochen worden sein.

München: Kleintransporter rast in Menschengruppe - Rocker attackieren Opfer mit Messer  - Polizei fahndet 

Update vom 11. Juni, 7.20 Uhr: Unglaubliche Szenen in München: Am Mittwochnachmittag kam es in der Nähe des Nordfriedhofs zu einem heftigen Vorfall. Ein Kleintransporter steuerte gezielt in eine Personengruppe, im Anschluss kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen den Insassen und den Männern auf der Straße. 

Am Tag nach der Attacke in München ermittelt die Polizei weiter. Drei Personen wurden inzwischen festgenommen. Es werde nun „die Art der Tatbeteiligung“ geprüft, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei am frühen Donnerstagmorgen.

Wie genau sie mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen, ist noch nicht klar. Einzelheiten zu der Identität der Personen teilte die Polizei nicht mit. „Offensichtlich haben wir es mit einer äußerst brutalen Auseinandersetzung polizeibekannter Rockergruppen zu tun“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bereits am Mittwochabend gegenüber Antenne Bayern und bild.de. Drei Männer wurden bei dem Vorfall verletzt.

Großeinsatz in München Polizei ermittelt in Rocker-Milieu

Update vom 10. Juni, 21.18 Uhr: Wohl mit voller Absicht ist ein dunkler Mercedes Vito in eine Menschengruppe auf einen Gehweg in München gefahren. Täter und Opfer kannten sich nach Angaben der Münchner Polizei. Die Ermittler sprechen von einem Zusammenhang im Rocker-Milieu.    

„Offensichtlich haben wir es mit einer äußerst brutalen Auseinandersetzung polizeibekannter Rockergruppen zu tun“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) dem Sender „Antenne Bayern“, berichtet die Nachrichtenagentur dpa

München: Auto fährt in Personengruppe - Zusammenhang mit Rocker-Milieu?

„Es ist unerträglich, dass solche Bandenkriege auf offener Straße in München ausgetragen werden. ... Dass inzwischen bereits die ersten Tatbeteiligten festgenommen werden konnten, ist ein großartiger Erfolg unserer Polizei“, so der Minister weiter.

Die Polizei München bestätigte zunächst noch keine Festnahme. Die Täter sind mit dem Kleintransporter und zwei weiteren Fahrzeugen auf der Flucht, hieß es vonseiten der Ermittler. Drei Männer (42, 56 und 45) wurden bei dem Vorfall verletzt. „Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich“, so die Polizei.    

München: Vier Rocker im Mercedes Vito auf der Flucht

Update vom 10. Juni, 19.04 Uhr: Wie tz.de berichtet, handelt es sich bei dem gesuchten Auto um einen schwarzen Mercedes Vito. Vier Männer sollen in dem Wagen gesessen haben. Der Vorfall am Mittwochnachmittag mitten in München schockiert: Erst steuerte ein Mann den Mercedes nach ersten Erkenntnissen in eine Menschengruppe, danach stiegen vier Männer aus dem Mercedes aus, prügelten auf die Opfer ein und verletzten sie auch mit Messern. 

Die Polizei fahndet jetzt weiterhin im Großraum München nach den Tätern und dem schwarzen Fahrzeug. Bei dem Vorfall wurden drei Männer (s.u. Update vom 10. Juni; 18.22 Uhr) schwer verletzt. 

Ausdrücklich weist die Polizei nochmals daraufhin, dass für die Münchner keine Gefahr besteht und sie sollten sich bitte nicht von der Schutzausrüstung der Einsatzkräfte verunsichern lassen. Weitere Hintergründe und Details zur Tat will die Polizei München erst wieder auf einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt geben. 

München: Fahrzeug rast in Menschengruppe - Rocker auf der Flucht

Update vom 10. Juni, 18.53 Uhr: War es ein Streit unter Rockern? Die Polizei München hat bereits bestätigt, dass es sich bei dem Angriff um einen Streit aus dem Rockermilieu handelt. Eine Augenzeugin soll beobachtet haben, dass ein schwarzer Mercedes in den Vorfall in München in der Ungererstraße (Schwabing-Freimann) verwickelt gewesen sein soll.

Vier bullige Männer seien ausgestiegen und hätten dann eine Gruppe von vier Personen angegriffen“, twittert der Nachrichtenkanal BR24 und beruft sich auf Informationen seines Polizeireporters.  

Update vom 10. Juni, 18.35 Uhr: Die Kripo ist bei den Ermittlungen auch im Einsatz und beginnt jetzt mit der Tatortarbeit, teilt die Polizei via Twitter mit. Die Einsatzkräfte würden jetzt Informationen sammeln, Spuren sichern und Zeugen vernehmen. Die Täter sind weiter auf der Flucht. Die Fahndung läuft nach Angaben der Polizei weiter.   

Mitten in München: Auto rast in Menschengruppe - Polizei äußert Verdacht

Update vom 10. Juni, 18.26 Uhr: Die Polizei München bestätigte, dass es sich bei der Tat um einen Angriff aus dem Rockermilieu und zwei verfeindete Rocker-Gruppen handelt. Über eine „Rocker-Rache“ hatte die Bild zuvor spekuliert.  

Großeinsatz in München: Polizei nennt Details zu den Opfern

Update vom 10. Juni, 18.22 Uhr: Nachdem ein Auto in eine Menschengruppe in München gerast ist, hat die Polizei Details zu den drei Opfern bekannt gegeben. Bei den Schwerverletzten handelt es sich laut tz.de um zwei Münchner (42 und 56 Jahre alt) und einen 45-Jährigen aus dem Landkreis München.  

Mitten in München rast ein Kleintransporter in eine Menschengruppe auf einem Gehweg. Am Tatort liegen Dosen und ein umgekippter Roller.

Mitten in München: Auto rast in Personengruppe - Insassen verprügeln Opfer - Polizei fahndet 

Erstmeldung vom 10. Juni 2020

München - Großeinsatz in München: Hubschrauber kreisen laut Augenzeugen tief über dem Norden der Stadt. Der Bereich um den Einsatzort in München Stadtteil Schwabing Freimann hat die Polizei nach eigenen Angaben großräumig abgesperrt. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach einem Auto und dessen Insassen. 

München: Auto rast in Menschengruppe - drei Verletzte

Ein Auto ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei zielgerichtet in eine Menschengruppe gerast. Dann sollen die Insassen ausgestiegen sein und verprügelten die Gruppe, twittert die Polizei. Danach flüchteten die Täter mit dem Fahrzeug.

Bei der Tat wurden drei Personen verletzt und ins Krankenhaus gebracht, so die Polizei.

Großeinsatz in München: Polizei fahndet nach Fahrzeug und Tätern

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochnachmittag (10. Juni) in der Ungererstraße im Münchner Stadtteil Schwabing-Freimann. Wie br.de berichtet, sollen sechs Insassen des Autos auf die Gruppe losgegangen sein. „Es deutet einiges darauf hin, dass die Personen sich gekannt haben“, zitiert der Sender zudem einen Sprecher der Polizei München.

Das erklärt auch einen Satz, den die Polizei München im Zusammenhang mit dem Großeinsatz twitterte: „Nach unserer Einschätzung besteht derzeit keine Gefahr für Euch.“

In einem weiteren Tweet beruhigt die Münchner Polizei die Bevölkerung: „Bitte nicht verunsichern lassen, bei solchen Einsätzen tragen viele der Kollegen/innen, je nach Verwendung, aus Gründen der Eigensicherung Schutzausstattung.“ 

Auto fährt in Menschengruppe: Die Polizei hat den Einsatzort in München weiträumig abgesperrt.

Zahlreiche Einsatzkräfte sind vor Ort. Weitere Einzelheiten sind zunächst nicht bekannt. 

ml

Einige Zeit später raste ein Mann in Berlin am Hardenbergplatz mit einem Auto in eine Menschengruppe. Mehrere Personen wurden verletzt. In Bayern hat ein Autodieb fünf Polizisten verletzt. Fast wäre er entkommen.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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