Fall bewegt über Wochen

Tödlicher Unfall in München: Polizei nennt neuen Stand - Fieberhafte Fahndung nach flüchtigem Radfahrer

Mit diesem Foto sucht die Polizei München fierberhaft nach dem flüchtigen E-Biker.
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Mit diesem Foto sucht die Polizei München fierberhaft nach dem flüchtigen E-Biker.

Der Fall bewegt auch Wochen danach: Nachdem ein 37-Jähriger nach einem Fahrradunfall gestorben war, suchen die Familie des Opfers und die Polizei fieberhaft nach einem Mann.

  • In München ereignete sich Mitte Mai ein tödlicher Fahrradunfall am Nockherberg.
  • Ein Mann stieß mit einem Radfahrer zusammen und verstarb.
  • Der Radfahrer wird bis heute fieberhaft gesucht - von der Familie des Verstorbenen und der Polizei

Update vom 30. Juni, 9.23 Uhr: Wer ist der Radl-Rambo, der am tödlichen Unfall an der Hochstraße beteiligt war? Noch immer gibt es keine Antwort auf diese Frage. Nun soll eine Hightech-Aktion den Durchbruch bringen.

Update vom 3. Juni, 18.30 Uhr: Wie es vonseiten des Polizeipräsidiums heißt, sind 50 Hinweise bei der Sonderkommission „Hochstraße“ eingegangen. Keiner hat dazu geführt, dass der Mann, der Fabio nach einem Wortgefecht zu Sturz gebracht haben soll, identifiziert werden konnte.

„Wir sind alle fix und fertig“, sagt Fabio D.s Schwager Ugur C. Die tiefe Trauer, die anhaltende Ungewissheit, der bislang noch immer unerfüllte Wunsch nach Gerechtigkeit – die Situation zehrt an den Nerven. Vor allem natürlich leidet die Witwe Lidija, die zwei Kinder unter ihrem Herzen trägt. Sie alle fragen sich, warum der Mann sich nicht endlich stellt. Der Zeugenaufruf lief inzwischen in vielen Medien und ist auch auf diversen Monitoren und Leinwänden in Stationen des MVV zu sehen. Am kommenden Montag wird der Fall deutschlandweit im Fernsehen aufgearbeitet. Ein Reporterteam derSat1-Sendung „Akte 2020“ hat sich mit Ugur C. am Unfallort getroffen. Gezeigt wird der Beitrag am 8. Juni um 22.45 Uhr.

Ein Termin, von dem sich die Familie viel erhofft. „Ein Gedanke ist schon, dass der Gesuchte nicht aus München stammt“, erklärt der Schwager. Vielleicht kommt die Wende, wenn die Bilder in der ganzen Republik zu sehen sind. Wobei auch das neue Fragen aufwirft: Schließlich gibt es in Corona-Zeiten Einschränkungen. Mitte Mai waren die Hotels noch geschlossen. DerRadl-Rambo konnte also nicht einfach in einer anderen Stadt abtauchen. Auch die Reise ins Ausland gestaltet sich schwierig. Deshalb mutmaßt die Familie des Opfers, dass der Gesuchte von seinem Umfeld gedeckt werden könnte. Ein Grund, warum sie auf www.gofundme.com Spenden sammelt, um denjenigen, der den entscheidenden Tipp gibt, zu belohnen. Hinweise zu dem Gesuchten nimmt die Polizei unter 089/62163322 an.

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Tödlicher Rad-Unfall in München: Polizei nennt Stand - Fieberhafte Fahndung nach flüchtigem E-Biker

Meldung vom 3. Juni, 11.21 Uhr: München - Dieser Fall gibt auch knapp zwei Wochen danach große Rätsel auf. Ein Fahrradfahrer war am 17. Mai in der Münchner Hochstraße bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden*. Das Brisante: Der beteiligte Radler, mit dem der Verunglückte in die Quere gekommen war, war auf seinem Rad vom Tatort geflüchtet und wird bis heute fieberhaft gesucht.

München: Nach tödlichem Fahrradunfall am Nockherberg - Polizei sucht weiter nach E-Biker

Gegen 18.30 Uhr am 17. Mai ereignete sich der tödliche Verkehrsunfall bei dem ein 37-Jähriger starb. Die Münchner Polizei sucht bis heute nach dem Mann, der sich nach der Kollision vom Unfallort entfernte. Auch knapp zwei Wochen nach dem schrecklichen Unfall bittet die Polizei München um Hilfen bei der Bevölkerung: 

„Sollten Sie Foto-, Video- oder Audioaufnahmen vom Ereignisort bzw. aus der unmittelbaren Umgebung des Geschehens oder des flüchtenden Unfallbeteiligten im Zeitraum von 17:30 Uhr bis 18:15 Uhr gemacht haben, möchten wir Sie bitten, diese der Polizei möglichst umgehend über einen bereitgestellten Upload-Link zur Verfügung zu stellen. “

Mit diesem Foto sucht die Polizei München fierberhaft nach dem flüchtigen E-Biker.

München: Tödlicher Fahrradunfall - Polizei sucht weiter nach Unbekanntem Radfahrer

Der Fall hat im Laufe der folgenden Tage eine besondere Dramatik erhalten, nachdem sich auch die Witwe des Verunglückten via Facebook mit emotionalen Worten gemeldet hatte: „Wenn du das liest, dann bitte stell dich. Bitte tu es für seine Kinder“, schrieb Lidija D. auf Facebook. Auch eine große Spendenaktion fand schnell viele Helfer, um die Familie in der schwierigen Zeit zu unterstützen.

München: Tödlicher Rad-Unfall am Nockherberg - Schwager hofft auf Zeugenhinweise

Auch der Schwager des Verstorbenen wandte sich mit einem Video an die Öffentlichkeit und hofft auf Zeugenhinweise, um dem Flüchtigen auf die Spur zu kommen. In der Zwischenzeit hat das Bayerische Landeskriminalamt selbst 2000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt. 

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