Freizeitschiff gesunken

Tote und Verletzte nach Schiffsunglück in Kolumbien

Ein Boot kommt dem sinkenden Schiff "El Almirate" zur Hilfe. Foto: Juan Quiroz
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Ein Boot kommt dem sinkenden Schiff "El Almirate" zur Hilfe. Foto: Juan Quiroz
Überlebende weinen, während sie auf neue Informationen zu Opfern des Schiffunglücks warten. Foto: Luis Benavides
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Überlebende weinen, während sie auf neue Informationen zu Opfern des Schiffunglücks warten. Foto: Luis Benavides
Ort des Unglücks: Boote liegen am Stausee in Guatape. Foto: Luis Benavides
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Ort des Unglücks: Boote liegen am Stausee in Guatape. Foto: Luis Benavides
Überlebende des Schiffunglücks in Kolumbien. Viele Menschen werden noch vermisst. Foto: Luis Benavides
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Überlebende des Schiffunglücks in Kolumbien. Viele Menschen werden noch vermisst. Foto: Luis Benavides
Soldaten und Rettungskräfte am Ort des Unglücks: Ein mehrstöckiges Schiff sank auf dem Stausee Peñol-Guatapé. Foto: Luis Benavides
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Soldaten und Rettungskräfte am Ort des Unglücks: Ein mehrstöckiges Schiff sank auf dem Stausee Peñol-Guatapé. Foto: Luis Benavides

Das Freizeitschiff "El Almirante" ist mit etwa 150 Passagieren auf einem bei Touristen beliebten Stausee unterwegs. Dann sinkt es plötzlich. Die Zahl der Opfer kann noch steigen, mehrere Menschen gelten als vermisst.

Medellín (dpa) - Ein Schiffsunglück in Kolumbien hat nach Behördenangaben mindestens zehn Menschen das Leben gekostet.

Zudem würden inoffiziell noch zehn der mindestens 150 Passagiere an Bord des gesunkenen Ausflugsbootes vermisst, zitierte das spanische Nachrichtenportal "Press Digital" am Montag die Leiterin der örtlichen Katastrophenschutzbehörde, Margarita Moncada. Nach dem Unglück auf einem Stausee nahe Medellín war zunächst von sechs bis neun Toten die Rede gewesen. 30 Menschen erlitten Verletzungen.

Die Ursache für den Untergang des mehrstöckigen Schiffs auf dem bei Urlaubern beliebten Stausee Peñol-Guatapé war zunächst unklar. Die meisten Passagiere waren den Behörden zufolge Touristen.

Die "El Almirante" sei nicht gegen ein anderes Schiff gestoßen, zitierte die Zeitung "El Espectador" eine Funktionärin der Regionalregierung von Antioquia, Victoria Eugencia Ramírez. Sie sei ausgebucht gewesen. Unklar war zunächst, ob das Schiff überladen war. Ein Zeuge berichtete dem Radio Caracol, das Schiff sei gesunken, nachdem ein "Knacken" zu hören gewesen sein.

Viele Menschen seien schnell aus dem Wasser geholt worden, sagte Moncada weiter. Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos hatte Stunden nach dem Unglück am Sonntag mitgeteilt, sechs Leichen seien identifiziert worden, wie Radio Caracol berichtete. Seinen Worten zufolge fuhren viele Schiffe zur Unglücksstelle. Gerettete berichteten, dass die Passagiere ihre Rettungswesten hätten anziehen können. An der Suche und Rettungsaktion beteiligte sich unter anderem auch ein Hubschrauber der kolumbianischen Streitkräfte.

Auf einem Video des Nachrichtenportals "El Colombiano" war zu sehen, wie das mehrstöckige Schiff auf dem Stausee Peñol-Guatapé langsam sank und andere kleine Boote zu Hilfe zu eilten. Der Stausee bei der Gemeinde Guatapé ist bei Touristen und Wochenendausflüglern beliebt.

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