Angeklagter in Stuttgart vor Gericht

Messerattacke auf Polizisten - 33-Jähriger wollte erschossen werden

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Der Angeklagte wird in Stuttgart in den Gerichtssaal des Landgerichts geführt.

Stuttgart - Die Messerattacke eines 33-Jährigen auf zwei Polizisten im Juli in Stuttgart war nach Angaben des Angreifers ein Suizidversuch.

Sein Plan sei es gewesen, die Polizisten unter einem Vorwand zu einer Tiefgarage zu locken, ein Messer zu zücken und von den Beamten in Notwehr erschossen zu werden, sagte der 33-Jährige am Montag als Angeklagter vor dem Stuttgarter Landgericht. Er muss sich wegen versuchten Mordes in zwei Fällen verantworten. „Ich hatte mir das anders vorgestellt“, sagte der arbeitslose Industriemechaniker. „Es tut mir leid.“

Bei seiner Attacke auf zwei Streifenpolizisten wurde ein Beamter mit einem Stich nahe der Halsschlagader verletzt. Die Polizisten wehrten sich mit Schüssen gegen den Angreifer, wodurch dieser lebensgefährlich verletzt wurde. Zwei Kugeln steckten heute noch in seinem Körper, sagte der Angeklagte. Das Landgericht hat sieben Verhandlungstage bis zum 22. Dezember angesetzt.

dpa

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