Wasserschutzpolizei kommt zur Hilfe

Frau will Hund retten und springt ins eisige Ostseewasser

Rostock - Mit einem Sprung ins eisige Hafenbecken hat eine 26-Jährige in Wismar ihre Hundeliebe gezeigt, sich selbst aber in Lebensgefahr begeben.

Ihr Hund war am Mittwoch beim Versuch, einen Vogel zu jagen, im Stadthafen ins Wasser gefallen, wie die Polizei am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern mitteilte. Kurzerhand sprang die Frau in das fünf Grad kalte Wasser hinterher, kam dann aber die mehr als zwei Meter hohe Kaikante nicht mehr hoch. Auch Passanten gelang es nicht, die Hunderetterin an Land zu ziehen.

Ein Boot der Wasserschutzpolizei nahm die unterkühlte und entkräftete Frau nebst Hund nach kurzer Zeit an Bord. „Wir können von derartigem Verhalten nur abraten und empfehlen, sich in solchen Situationen professionelle Hilfe von Tierrettungen der Feuerwehren oder der Polizei zu holen“, warnt ein Sprecher.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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