"Noch in der Akutphase"

Expertin warnt vor neuer Coronavirus-Welle: Vorgehensweise des RKI "absolut sinnlos"

Kritik an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts: Einer Expertin aus NRW geht der Umgang mit Coronavirus-Neuinfektionen nicht weit genug.
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Kritik an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts: Einer Expertin aus NRW geht der Umgang mit Coronavirus-Neuinfektionen nicht weit genug.

Die Coronavirus-Lage entspannt sich in NRW - zumindest dem Anschein nach. Wer sich die aktuellen Fallzahlen in den Städten und Kreisen anschaut, könnte meinen Corona sei bald überwunden. Doch das ist gefährlich, so warnt eine Expertin.

Hamm/NRW - Die Zahl der als akut Infizierten sinkt in den Städten und Kreisen in NRW - manche melden seit Tagen keine Neuinfektionen. Ein Grund zur Sorglosigkeit ist da nicht, zumindest wenn man der Einschätzung von Agnes Bryniok folgt. Die Wissenschaftlerin der Hochschule Hamm-Lippstadt hat mehrere Jahre für das Robert-Koch-Institut (RKI) geforscht.

Die 36-Jährige hat mehrere Jahre für das Robert-Koch-Institut geforscht - und kritisiert jetzt das Vorgehen in der Pandemie. Wenn es so weiter geht, werde die zweite Welle kommen. Besondere Kritik bekommt dabei eins der wichtigsten Handlungsmuster bei Neuinfektionen ab, wie wa.de* berichtet.

Agnes Bryniok, die beim RKI in der Abteilung für Epidemiologie geforscht hat, ist sich sicher, dass die Infektionszahlen wieder steigen werden. Die Coronavirus*-Pandemie sei noch lange nicht überwunden, sondern befinde sich immer noch "in der Akutphase".

*wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes

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