Er hatte riesen Glück

Kleiner Junge irrt im Schlafanzug durch die Nacht

Mögglingen - Eine Frau staunte wohl nicht schlecht, als sie in der Nacht auf Sonntag einen kleinen Jungen im Schlafanzug mutterseelenallein herumwandern sah. Es war zunächst nicht einfach, die Identität des Kleinkindes herauszufinden, denn das Kind sprach nicht.

Ein 15-monatiger Junge hat sich im baden-württembergischen Mögglingen auf eine einsame nächtliche Wanderung begeben. Eine Autofahrerin habe das lediglich mit Schlafanzug und Schlafsack bekleidete Kind am Sonntagmorgen gegen 03.00 Uhr auf einem Gehweg bemerkt, teilte die Polizei am Montag in Aalen mit. Sie und ihre Beifahrerin nahmen sich sofort des kleinen Knirpses an. 

Sie wickelten ihn in eine Decke und klingelten am nächsten Haus. Die Hoffnung, dort die Eltern zu finden, erfüllte sich allerdings nicht. Daraufhin verständigten die Frauen die Polizei. Die Beamten nahmen den verschüchterten Jungen, der nicht reden wollte, mit auf ihr Revier und ließen ihn vorsorglich ärztlich untersuchen. 

Dann machten sie sich auf die Suche nach seinem Zuhause. Nach "intensiven Ermittlungen" und "mehreren negativen Anläufen" hätten sie die Adresse gefunden und die Eltern verständigen können, berichteten die Beamten. "Der unternehmungslustige Sohn war wohl aus seinem Gitterbettchen gestiegen und durch die Haustüre auf die Straße gelaufen." 

AFP

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