Polizei konsequent

Nudellaster aus Italien komplett überladen - Weiterfahrt nur unter einer Bedingung möglich

Basta mit Pasta: Polizei stoppt diesen Nudellaster aus Italien.
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Basta mit Pasta: Polizei stoppt diesen Nudellaster aus Italien.

Nudeln sind in Zeiten der Corona-Krise heiß begehrt. Die Polizei hat jetzt Feinschmeckern einen Strich durch die Rechnung - Pardon - den Speiseplan gemacht. 

  • Die Polizei hat einen Nudellaster aus Italien in Rheinland-Pfalz gestoppt.
  • Der Lastwagen war mit Teigwaren komplett überladen.
  • Die Weiterfahrt für den Pasta-Transport war nur unter einer Bedingung möglich. 

Mainz  - Für Nudel-Fans ist das vielleicht eine bittere Geschichte - dazu noch mit einem besonders faden Beigeschmack. Auf der Autobahn A61 bei Bingen fiel einer Zivilstreife der Verkehrsdirektion Wörrstadt ein Laster auf, der enorm stark nach rechts geneigt war und die hinteren Räder ganz tief in den Radhäusern lagen. Die Ursache für diese Schieflage war schnell klar.

Nudellaster aus Italien komplett überladen - Weiterfahrt nur unter einer Bedingung möglich

14 Paletten Teigwaren sollte ein 41-Jähriger auf der Ukraine von Italien nach Deutschland bringen. So lautete der Auftrag für den Nudellaster, nach Angaben der Polizei Mainz. „Allerdings stand dem Lkw-Fahrer für diesen Nudeltransport nur ein Klein-Lkw zur Verfügung“, so die Polizei. 

Schon kurz nach dem Start in Italien stellte der Fahrer fest, dass sein Fahrzeug mit dieser Ladung überfordert war. Da der Laster bei jeder Lenkbewegung ins Schlingern geriet, hatte der Mann schon zwei Paletten mit Nudeln in Italien zurückgelassen.

Offenbar war das nicht genug. Der Laster war komplett überladen. Statt der erlaubten 3500 Kilogramm brachte der Laster 7680 Kilo auf die Waage. „Auch wenn Lebensmittel derzeit überall dringend gebraucht werden, war eine so gefährliche Gewichtsüberschreitung nicht mehr zu verantworten“, teilt die Verkehrsdirektion Mainz mit. Der Fahrer musste weitere Nudelpaletten abladen und einen Teil seiner Waren in Rheinland-Pfalz zurücklassen. Gegen ihn wurde ein Bußgeld in Höhe von 235 Euro erhoben.

Mehr Lärm und eine hohe Verkehrsbelastung: Aktuell fahren vermehrt schwere Laster auf der B307 im Tegernseer Tal (Oberbayern), teilweise schon ab 4 Uhr früh, berichtet Merkur.de*. Das hängt mit der Corona-Pandemie zusammen.

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