Panne im Zug

Endstation in Tel Aviv: Zug-Anzeige verwirrt Fahrgäste - die Erklärung folgt später

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Zugbetreiber Abellio verwirrte Fahrgäste mit einer Panne bei der Anzeige.

Hoppla: Dieser Zug ändert heute seine Route... Die Passagiere der Ruhr-Lenne-Bahn bekamen diese Woche einen echten Lacher serviert.

  • Eine Anzeige bei dem privaten Bahnanbieter Abellio Rail NRW sorgte für Verwirrung bei den Passagieren.
  • Auf Facebook klärte das Unternehmen über die Panne auf.
  • Die Follower waren anscheinend nicht böse, sondern fanden den Vorfall eher lustig. 

Da wollte wohl jemand weit über das eigentliche Ziel hinaus - Eine Fahrtzielanzeige in einer Regionalbahn in Nordrhein-Westfalen hat die Passagiere massiv verwirrt... 

Normalerweise verkehrt die Regionalbahn RB40 zwischen Essen und Hagen, mit einem Zwischenstopp in Bochum. Am Dienstag hatte der Zugführer der sogenannten Ruhr-Lenne-Bahn anscheinend genug von der Alltagsmonotonie. Anstatt Tag für Tag zwischen den beiden deutschen Städten hin und herzufahren, sahen die Fahrgäste eine neue Endstation: Tel Aviv.

Auch im öffentlichen Nahverkehr bleiben Fahrgäste immer wieder verwirrt zurück.

Fehler bei Abellio Bahn zwischen Essen und Hagen sorgt für Verwirrung

Laut dem privaten Bahnbetreiber Abellio Rail NRW fährt die Ruhr-Lenne-Bahn normalerweise eine Strecke von 45 Kilometern, hat acht Haltestationen und braucht dafür knapp 40 Minuten. 

Der neue Halt wäre ca. 3.100 Kilometer Luftlinie entfernt und liegt in Asien; auf einen anderen Kontinent also. Wie lange die Regionalbahn dahin brauchen würde lässt sich schwer schätzen. Die Passagiere schienen jedenfalls zu Recht verwirrt.

Endstation Tel Aviv: Bahnbetreiber Abellio postet Fehler auf Facebook

Doch zum Glück hat sich der Fehler aufgeklärt.

Der private Bahnbetreiber Abellio Rail NRW äußerte sich auf Facebook: „Sorry für die Verwirrung. Wir befinden uns noch im Testbetrieb und proben für unseren Start im Dezember.“ Der Hintergrund: Auf der Linie kommen künftig neue Züge zum Einsatz. Es scheint sich also bloß um einen Fehler an der Anzeige zu handeln und nicht um eine neue Route. Abellio scheint das Missverständnis jedoch mit Humor zu sehen und nicht als desaströse Panne. 

Auf Facebook schreibt das Unternehmen deshalb weiter: „Da hat aber jemand gut aufgepasst. Ihr Schlingel! Bringt ihr uns etwas mit, wenn ihr in Tel Aviv angekommen seid? Über Istanbul geht's dann mit der 18 wieder zurück nach Hagen. Gute Fahrt!“

Auch die Follower auf Facebook schienen ihren Spaß an dem Fehler zu haben. Im Vergleich zur Deutschen Bahn wird Abellio anscheinend leichter verziehen. Ein User kommentierte unter den Beitrag: „Und morgen folgt dann ‚die Reise nach Jerusalem‘.“ Ein anderer wollte wissen, ob das „Ticket 2000“ für die Strecke überhaupt noch gilt.

Die Panne war jedoch nichts im Vergleich zu dem, was sich in Düsseldorf abgespielt hat. Dort wurde eine Panne bei der Planung der Rheinbahn richtig teuer. Die hatte nämlich neue Züge bauen lassen - die allerdings für manche Bahnhöfe zu groß waren, wie folgendes Video zeigt.

 jh

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