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Zwischen Coesfeld und „Saint P.“

Gelungener erster Teil vom deutsch-russischen Schüleraustausch am Nepo

Am Abschiedsabend präsentierten die russischen Schüler das Lied, mit dem sie jeden Morgen in der Schule begrüßt werden. Dazu gab es einen Film mit Aufnahmen aus dem Schullalltag.  
Coesfeld. Wenn man in einer großen Gruppen unterwegs ist, zieht man garantiert Blicke auf sich. Wenn man dann auch noch in drei Sprachen untereinander kommuniziert – auf Englisch, Russisch und Deutsch – wird das noch wahrscheinlicher. Davon konnten sich jetzt rund 20 Oberstufenschüler vom Gymnasium Nepomucenum sowie einige Stufenkameraden vom Heriburg überzeugen. Sieben Tage lang waren sie im Rahmen eines Schüleraustausches die Gastgeber für Jugendliche aus St. Petersburg.
Die Begegnung versprach nicht nur das Kennenlernen einer anderen Kultur und eines anderen Schulwesens, sondern auch ein abwechslungsreiches Programm.

Tolle Gruppendynamik
und große Vorfreude


In Bochum besuchte die Gruppe das Bergbaumuseum und eine Musical-Vorführung von „Starlight Express“, die Stadt Münster wurde von den Austauschschülern mit ihren Gastgebern auf eigene Faust erkundet und in Köln ging es hoch hinaus – auf die Aussichtsplattform des Kölner Doms.
Das Wochenende nutzten viele für einen Besuch in den Niederlanden, andere unternahmen einen Ausflug nach Düsseldorf. Bereits nach den ersten Tagen hatte sich eine ganz eigene Gruppendynamik entwickelt, erste Freundschaften wurden geschlossen. So war es selbstverständlich, dass ein Großteil der Gruppe auch die Abende gemeinsam verbrachten.
Beim offiziellen Programm immer mit dabei: Maria Droste-Jones, Englisch- und Biologie-Lehrerin am Nepo, die den Wochenablauf koordinierte. Bedauerlicherweise mussten die deutschen Schüler aus gesundheitlichen Gründen auf ihre Russisch-Lehrerin Roswitha Christoph verzichten. Über ein Jahr lang hatte sie sich bemüht, den Kontakt zum Gymnasium 56 in St. Petersburg herzustellen, den ersten Austausch miteinander zu organisieren und das vielversprechende Programm zu planen. Und damit nicht genug: Zur Zeit kümmert sie sich um die Visa-Anträge für die deutsche Gruppe, die im April zum Gegenbesuch nach Russland aufbrechen wird. Die Vorfreude ist groß, in Internet-Foren werden bereits die Tage bis zum Wiedersehen gezählt. Für die Gruppe steht fest: Der erste Teil kann als gelungen verbucht werden.
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