Streiflichter

Lokales

Coesfeld

...mehr
 

Dülmen

...mehr
 

Billerbeck

...mehr
 

Rosendahl

...mehr
 

Nottuln

...mehr
 

Havixbeck

...mehr
 

Sport

...mehr
 
 

Werbung

Loading...

„Wichtig ist, dass das Team zusammen hält“

Streiflichter-Interview mit Wolfgang Köning, Trainer Turo Darfeld

Wolfgang Köning.
Darfeld. Als André Frankemölle im Sommer das Traineramt der Kreisliga-A-Mannschaft von Turo Darfeld übernahm, waren seine Ziele ehrgeizig, sein Minimalziel war eine Platzierung im oberen Tabellendrittel. Doch die Realität sieht derzeit ganz anders aus: Tabellenplatz 14, nur zwei Punkte vor dem Schlusslicht BW Lavesum. Angesichts der drohenden Abstiegswelle aus der Landes- und Bezirksliga zum Saisonende würde die Position vermutlich nicht zum Klassenerhalt reichen. Aus diesem Grund entschieden sich Vorstand und Trainer, fortan getrennte zu gehen. Der neue Mann in Darfeld: Wolfgang Köning. Streiflichter-Mitarbeiter André Sommer traf sich mit dem Coesfelder, um mit ihm darüber zu sprechen, wie er den Nichtabstieg schaffen will.

Streiflichter: Vor der laufenden Fußballsaison hatten Sie es noch ausgeschlossen, einen Trainerposten zu übernehmen. Was führte zum Umdenken?

Wolfgang Köning: Es war ein witziger Zufall. Ich wollte aus zeitlichen Gründen vorerst nicht als Trainer aktiv werden, ich habe nämlich meistens abends berufliche Termine. Doch da eine Operation an meinem Handgelenk anstand, die ich mittlerweile hinter mich gebracht habe, trage ich derzeit einen Gips und kann die Kurse zur Gesundheitsprävention nicht leiten. Als dann im Dezember der Anruf von Darfeld kam, hatte ich gerade meinen Termin für die Operation – und zusätzlich die Gewissheit, dass ich mindestes drei Monate meinen Arm schonen muss. Schon nach kurzer Bedenkzeit entschied ich mich dafür, den Darfeldern für den Rest der Saison zu helfen.

Streiflichter: Werden Sie denn wie ihre Vorgänger André Frankemölle und Guido Albers als Spielertrainer aktiv mitmischen?

Wolfgang Köning: Nein, auf keinen Fall. Ich darf mein Handgelenk nicht belasten und werde „nur“ am Rand stehen. Unterstützt werde ich dabei von Marc Laukötter, der mir als Co-Trainer zur Seite steht. Er kennt die Jungs und ist mir schon jetzt eine sehr große Hilfe.

Streiflichter: Neben André Frankemölle stehen auch Dirk Frankemölle und Sascha Räder zur Rückrunde nicht mehr zur Verfügung. Keine optimalen Voraussetzungen, um die Klasse zu halten. Was macht sie optimistisch, es trotzdem zu schaffen?

Wolfgang Köning: Die Mannschaft ist sehr jung und bringt mehr Potential mit, als so manches Team in dem ich selbst als Spieler aktiv war. Wichtig ist, dass das Team zusammen hält und den Glauben an die eigene Stärke zurück gewinnt. Wir haben bereits am 5. Februar mit der Vorbereitung begonnen. Dabei stehen nicht nur Testspiele gegen Gegner auf unserem Leistungsniveau auf dem Programm, sondern auch verschiedene andere Aktionen – etwa ein Abend in der Soccerhalle oder zusammen raus gehen. Im Januar waren wir zusammen in der Kletterhalle, das schweißt zusammen.

Streiflichter: Zu Beginn der Saison hat Ihr Vorgänger das System auf eine Viererkette umgestellt. Planen Sie dies beizubehalten?

Wolfgang Köning: Das weiß ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Ich muss mir die Spieler ansehen und dann werde ich eine Entscheidung treffen. Ganz klar ist: wenn wir den bisherigen Weg so weiter gehen, dann steigen wir ab. Der Spaß muss zurück kommen, ich muss die Jungs motivieren.

Streiflichter: Ihr Startprogramm ist mit GW Nottuln II, SG Coesfeld und Brukteria Rorup nicht das leichteste...

Wolfgang Köning: Richtig. Sollten wir da nicht punkten, müssen wir ruhig bleiben. In der Liga gibt es meiner Meinung nach zwei Klassen: die ersten Drei Teams und 13 weitere auf ähnlichem Niveau, mit denen wir uns messen müssen. Alles andere ist Zubrot. Als Spieler musst du allerdings immer davon überzeugt sein an guten Tagen auch Gescher, Rorup oder die SG schlagen zu können...

Zur Person:
Wolfgang Köning ist 35 Jahre alt und verheiratet. Er lebt mit ihr in Coesfeld, wo er zusammen mit Fabian Ross als Geschäftsführer des „teamY“ ganzheitlichen und gleichzeitig individuell flexiblen Konzepte im Bereich der Gesundheitsförderung und -prävention anbietet. Außer bei Turo Darfeld, war er Trainer der SG Coesfeld II.
« zurück

Wetter

Events

Streiflichter Tipp-EM Cavern Beatles Laufserie 2012 Hotelgutscheine