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Unbürokratische Wege
Klapprott ist neue Sozialarbeiterin im Rahmen des Bildungs- und TeilhabepaketesDie 22-jährige Sozialarbeiterin dient dabei als Ansprechpartnerin rund um das Bildungs- und Teilhabepaket. Dabei steht sie den Kindern, Jugendlichen und deren Eltern beratend zur Seite. Ihre ersten Gespräche wird Jennifer Klapprott in den nächsten Tagen führen. Sie ist gespannt. Denn es geht nicht nur darum, den Betroffenen die einzelnen Leistungen wie unter anderem die Zuschüsse für den persönlichen Schulbedarf, das Mittagessen und der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben aufzuzählen, sondern den Blick für die Bedürfnisse des Kindes und Jugendlichen richtig einzuschätzen. So gehe es laut Wolfgang Rahe vom Kolping-Bildungswerk darum, die Entwicklung des Kindes zu fördern. In diesem Zusammenhang nannte Wolfgang Rahe als Beispiel die Mitgliedschaft in einem Sportverein. Eine solche Mitgliedschaft würde vom Bildungs- und Teilhabepaket mit 10 Euro pro Monat gefördert. Damit sei es jedoch nicht genug. So müsse im nächsten Schritt Möglichkeiten aufgezeichnet werden, wie der Betreffende das hierfür notwendige Sportkleidung erhalten.
Im nächsten Schritt sei daher die Aufgabe der Sozialarbeiterin mit Vereinen, Tauschbörsen und anderen Kontakt aufzunehmen. Jede Menge Gespräche hat Jennifer Klapprott bereits mit den einzelnen Kollegien der Schulen aufgenommen, um die ersten Kontakte zu Schülern zu knüpfen.
„Die Stelle von Frau Klapprott ist auf zwei Jahre befristet“, informiert Wolfgang Rahe vom Kolping-Bildungswerk. Dieses bietet seit dem 1. Dezember vergangenen Jahres in Kooperation mit 20 Schulen im Kreis Coesfeld eine solche Sozialarbeit an.
Inklusive Velen, wo die Arbeit am 1. März startet, wurden sieben neue Sozialarbeiterstellen geschaffen. „Die Mitarbeiter umfassen die gesamte Bandbreite und bringen unterschiedliche Erfahrungen und Sichtweisen mit“, betont Rahe. In regelmäßigen Treffen sollen sie sich austauschen.
Anspruch aus dem Bildungs- und Teilhabepaket haben diejenigen Personen, die Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld), Sozialhilfe nach dem SGB XII (Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung bei voller Erwerbsminderung), dem Paragrafen 2 Asylbewerberleistungsgesetz unterliegen, Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten.
„Im Januar dieses Jahres wurden 50 Anträge auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes gestellt“, informiert Benedikt Gellenbeck von der Gemeinde Nottuln. Damit sind es doppelt so viele Anträge wie in den jeweiligen Monaten zuvor, zeichnet der Verwaltungsfachmann auf.
Sprechzeiten:
Die neue Sozialarbeiterin Jennifer Klapprott ist unter Telefon (02502) 2789673, Mobil (0172) 2442934 oder per E-Mail klapprott@schulen.kolping-ms.de zu erreichen.
Darüber hinaus bietet die Sozialarbeiterin an folgenden Tagen Sprechzeiten in den Schulen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich:
Liebfrauen-Realschule, dienstags von 12 bis 14 Uhr (alle zwei Wochen/jede gerade Woche);
Astrid-Lindgren-Grundschule, montags von 11 bis 13 Uhr (alle zwei Wochen, jede gerade Woche);
St.-Martinus-Grundschule, montags von 11.30 bis 15 Uhr (alle zwei Wochen, jede ungerade Woche);
Geschwister-Scholl-Hauptschule, montags von 13.30 bis 15 Uhr (jede 1. gerade im Monat);
St.-Marien-Grundschule Appelhülsen, dienstags von 12 bis 14 Uhr (alle zwei Wochen, ungerade Woche);
Sebastian Grundschule Darup, jeden 1. Dienstag im Monat von 9.15 bis 11.15 Uhr).




